Donnerstag, 6. Juli 2017

[Rezension] Auerhaus - Bov Bjerg




# der erste Eindruck #

Auf persönliche Empfehlung ist „Auerhaus“ bei mir eingezogen. Das Cover verrät nicht viel, aber die Erzählungen zu dem Buch haben mich überzeugt.

# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Vera leuchtete runter.

Freundschaft ist etwas ganz kostbares. Dies wird dem Leser von „Auerhaus“ immer wieder bewusst. Freunde können sogar das Leben retten oder verlängern. Wie im Fall von Frieder. Frieder war des Lebens überdrüssig und wollte sich selbst umbringen. Einem Zufall oder dem Schicksal ist es zu verdanken, dass Frieder noch auf der Welt verweilt. Nach dem Suizidversuch muss Frieder nun in einer Art Irrenanstalt leben, doch wird er auch dort des Lebens nicht wieder froh, da helfen auch die vielen Pillen nicht. Sein Therapeut hat die zündende Idee: Frieder und sein bester Freund sollen zusammen in das Haus von Frieders verstorbenen Großvater ziehen. Weg von den Eltern, allein unter Freunden. Aber es ist ihm nicht ganz geheuer allein mit dem selbstmordgefährdeten Frieder dort zu wohnen und so zieht auch seine Freundin Vera mit ein. Und mit ihr auch noch ihre Freundin Cäcilia. Zusammen leben sie jetzt in ihrem Haus. Oder um es mit den Worten von „Madness“ zu sagen: „Our house“ im Auerhaus.


# und wie war es? #


Bov Bjerg schafft mit seinen Worten eine ganz besondere Stimmung. Man wird in andere Zeit zurück versetzt und muss sich mit den Sorgen der Jugendlichen oder jungen Erwachsenen im Auerhaus auseinander setzen. Wird der Abschluss geschafft? Muss man zur Bundeswehr? Und warum wollte Frieder sich das Leben nehmen?
Sprachgewandt führt der Autor durch das Leben der Jugendlichen. Mal amüsant, mal melancholisch und immer ein wenig anders. Diese zusammengewürfelte WG muss man kennen lernen. Alles andere als gewöhnlich, ehrlich und hilfsbereit. Sie alle erzählen die ergreifende Geschichte rund um die Rettung des gemeinsamen Freundes Frieder.
Traut euch, freundet euch mit den Auerhausbewohnern an und lest dieses Buch!



(Quelle: Klappentext, Cover: www.aufbauverlag.de)

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