Freitag, 7. Juli 2017

[Rezension] Achtnacht - Sebastian Fitzek





# der erste Eindruck #

Muss ich erklären, warum ich Achtnacht haben musste? Es ist ein Fitzek! Und ich bin zusätzlich ein großer Fan der „Purge“-Filmreihe. Perfekte Mischung!


# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Hier ist ein Anruf für Sie.“

Ein wahres Prachtexemplar einer gescheiterten Existenz, so könnte man Ben beschreiben: erfolgloser Musiker, keine eigene Wohnung, von seiner Frau getrennt. Wie soll er aus dieser Abwärtsspirale wieder herauskommen?
Doch nicht nur sein eigenes Leben beschäftigt die Gedanken Bens. Seine Tochter hat versucht sich das Leben zu nehmen. Sie ist mit ihrem Rollstuhl vom Flachdach ihres Wohnheims gestürzt. Doch Ben glaubt nicht an einen Selbstmord. Kurz zuvor hat seine Tochter noch versucht ihn zu erreichen, wollte ihn vor einer Gefahr warnen. Doch mit diesem Gefühl steht Ben allein.
Und zu guter Letzt wurde Ben für die Achtnacht ausgewählt. Euch sagt die „Achtnacht“ nichts? Bens Name wurde bei einer „Todeslotterie“ gezogen, jemand hat ihn nominiert, jemand möchte seinen Tod. Denn in dieser einen Nacht ist die Jagd auf Ben und eine weitere Person, XXXX, eröffnet. Und der erfolgreiche Jäger erhält eine Prämie in Höhe von 10Millionen Euro. Klingt verrückt? Klingt nach einem Internetmärchen? Das hat Ben auch gedacht…bis der erste Jäger auftauchte. 

 
# und wie war es? #

Inspiriert wurde Sebastian Fitzek von der „Purge“ Filmreihe. Er hat dieses Kopfkino von Hollywood nach Berlin gebracht und damit unsere Welt infiziert. Über die Idee zum Buch möchte man gar nicht lange nachdenken. Zu grausam ist die Vorstellung, dass ein Mensch eine Nacht lang Freiwild ist.
Gewohnt rasant geht es schon ab den ersten Seiten los. Die Lotterie erwischt Ben und die Jagd beginnt unverzüglich. Sehr anschaulich und ja, erschreckend, beschrieben, wie schnell die neuen Medien diese Jagd bestimmen und auch, wie gläsern der Mensch durch eben diese Medien und das unendliche Gedächtnis des Internets geworden ist.
So entwickelte sich „Achtnacht“ wieder – wie üblich bei einem Roman von Herrn Fitzek – zu einem Pageturner. Die Kapitel enden so ungemein tödlich für jeglichen Versuch zeitig ins Bett zu kommen und lassen den Leser immer wieder mit einem Cliffhanger zurück.
Ich wurde gut unterhalten und war gerne auf der Flucht und auch auf der Jagd dabei, aber so ganz erfüllte dieser Thriller nicht meine Erwartungen. Ein wenig mehr Action am Stück hätte mir gefallen, denn oft genug wurde die Action kurz vor dem Ende des Kapitels aufgebaut und dann kam wieder die andere Seite zum Zuge und erstickte die Spannung zunächst wieder. Ein stetes auf und ab, was mich zwar zum schnell weiter lesen animierte aber auch frustrierte.
Für diese kleinen Momente des Ärgerns einen Punkt weniger.



(Quelle: Klappentext, Cover: www.droemer-knaur.de)


Kommentare:

  1. Hy!

    Das Buch muss ich unbedingt noch haben. Nunj ja, ich habe ja morgen Geburtstag, vielleicht klappt es da ja. Ich bin totaler Sebastian Fitzek Fan.

    lg backmausi81

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    1. Halloi! Und heute ein großes HAPPY BIRTHDAY!!!

      Sollte es nicht klappen mit dem Buch, behalte gerne meine Facebookseite im Blick, da kommt bald ein passendes Gewinnspiel ^^

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  2. Hi Asti!

    Na immerhin hats dir trotzdem gut gefallen, ich mochte das Auf und Ab eigentlich gerne xD Aber es kann ja nicht immer alles gefallen - ich muss jedenfalls noch viel mehr von Fitzek ausprobieren. Ich bin da ja noch ein wenig hinterher *lach*

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Fitzek ist einfach ein Garant für große Spannung! Mein Highlight war damals "Die Therapie".. Kennst du das schon?

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