Dienstag, 27. Juni 2017

[Rezension] Vox Diaboli - Anthologie




# der erste Eindruck #

Bei einem Gewinnspiel des noch jungen Verlages „K+K Books“ hatte ich endlich wieder Glück und habe diese Anthologie gewonnen! Meine Liebe zu Horror und Kurzgeschichten ist auf meinem Blog ein offenes Geheimnis, also konnte ich auch nicht lange warten und habe mich vertrauensvoll in den schaurige Welt der drei Autoren begeben.


# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Gibt es nur eine Welt oder unendlich viele?

Zunächst entführt „Die Macht der Gewohnheit“ von Arthur Gordon Wolf den Leser auf eine Reise gegen die Gewohnheiten. Gewohnheiten machen unser Leben einfach und angenehm. So geht es auch Ashley. Sein Leben läuft wie ein gut geöltes Uhrwerk, verspricht zwar keine Abenteuer aber auch keine negativen Überraschungen. An einem Tag aber, die Gründe sind ihm nicht einmal klar, ändert er eine Kleinigkeit. Entscheidet sich bewusst für einen anderen Weg und entdeckt eine ganz andere Welt. Doch zu welchem Preis darf er diese Welt erneut betreten?

Der Beginn der zweiten Geschichte liegt im zweiten Weltkrieg. Diese dunkle Zeit der Geschichte birgt schon allein viel Grauen, doch Rosa Leber hat sich für „Der Schrumpfkopf“ ein besonders grausames Kapitel ausgesucht: die schaurigen Experimente an menschlichen Opfern, insbesondere Zigeunern. Aber nichts von den Gräueltaten und Schikanen wird jemals vergessen und so ziehen sich die Fäden bis in die heutige Zeit hinein. Und hier bis nach Rumänien und in das Leben des arbeitslosen Eugen.

Zuletzt zieht eine kleine Familie von der Großstadt aufs Land und damit in ihr eigenes Verderben. Der Autor Sören Prescher zieht in „Die Eiche vor unserem Haus“ alle Register. Das neue Grundstück der jungen Familie ist groß und lädt die zwei Jungen und ihren Hund zum ausgelassenen Spielen ein. Eine Ecke jedoch bleibt unbespielt. Zu groß ist die Anziehung und gleichzeitig die Abschreckung. Der alte Baum, der so unscheinbar hinter dem Haus steht, birgt ein Geheimnis. Etwas Böses scheint darin sein Zuhause gefunden zu haben..


# und wie war es? #

Die Worte der Herausgeberin Jasmin Krieger zu Beginn machten mich neugierig: „Hier werden eher die klassischen Horror-Töne angeschlagen: kein Gemetzel, keine Blutbäder, kein Gedärm!“ Ja, das klang genau richtig für mich! Ich mag besonders den Horror, der sich unter deine Haut schiebt und fleißig Gänsehaut verbreitet!
Die unheimliche Stimmung zog sich wie ein roter Faden durch die Geschichten. Spannend und schaurig, aber der richtige Horror kam für mich erst mit der dritten Kurzgeschichte. Es bleibt viel dem Kopf überlassen, man setzt – wie eingangs beschrieben – nicht auf puren Splatter, sondern bleibt subtil und unaufgeregt. Der Horror findet im Kopf statt. Es war kein negativer Aspekt, dass die ersten zwei Geschichten „leichter verdaulich“ waren, sondern fügte sich zu einem insgesamt sehr spannenden Leseerlebnis zusammen.
Ich bin auf die weiteren Episoden dieser neuen Anthologiereihe sehr gespannt und empfehle Horrorfans den „K+K Books“ Verlag nicht aus den Augen zu lassen ;) Da kommt sicher noch mehr auf uns zu!




(Quelle: Klappentext, Cover: www.amazon.de)

Kommentare:

  1. Huhu!

    Das hört sich ja richtig gut an! Das sollte ich mir direkt mal auf die Merkliste setzen :D Ich geb die Hoffnung ja nicht auf, dass ich auch mal Horrorgeschichten finde, die mir tatsächlich Gänsehaut bescheren :D

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Liebe Aleshanee,

      irgendwann wirds dich auch noch ganz fies gruseln...deshalb versuch mal Haunted von Bentley Little ^^

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