Samstag, 10. Juni 2017

[Rezension] Rock my Body - Jamie Shaw



# Die Reihe #
The Last Ones to Know
Rock my Body
Rock my Soul
Rock my Dreams

# der erste Eindruck #

Nach Teil 1 der Reihe war es für mich unumgänglich, dass ich direkt – ohne Unterbrechung – mit Teil 2 weiter machen muss! Das Cover passt natürlich zum Rockstar-Thema, ist aber an sich nichts besonderes.

# worum geht’s eigentlich? #

# erster Satz #
Küss mich!“, befehle ich dem glücklichsten Typen des Abends.

Vorsicht: diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band der Reihe enthalten!

Zwischen Dee und dem Musiker Joel knistert es nicht nur, die Luft brennt. Immer wieder landen die beiden im Bett, nur um sich danach einzureden, dass man es auch ganz gut ohne einander aushält. Beziehung, Partner, Verpflichtung. Diese Worte passen für Dee und Joel nicht zu einander. Sie brauchen nur eins: Sex und dafür haben sie das perfekte Gegenstück gefunden.
Gefühle und Liebe haben bei Dee keine Chance, aber es stört sie immer mehr, wenn sie Joel mit Groupies sieht. Es ist natürlich keine Eifersucht, sie möchte nur, dass er sie allein begehrt, denn so läuft es eigentlich immer mit den Männern.
Doch Joel ist anders und so sieht Dee sich gezwungen, ein wenig härtere Geschütze aufzufahren. Dabei soll Cody „helfen“, der stille Bandkollege von Joel, der schon lange ein Auge auf Dee geworfen hat….
# und wie war es? #

Diese Rockstar-Reihe raubt mir den Schlaf! Nach „Rock my heart“ musste direkt Teil 2 „Rock my body“ her. Und viel zu schnell war auch dieses Konzert wieder vorbei. Oft ähneln sich Teile eine Reihe und man könnte schon leicht gelangweilt sein, aber hier wurde durch den Wechsel der Protagonisten auch die gesamte Stimmung des Buches geändert. Dee und Joel sind keine Unbekannten, doch sind beide überhaupt nicht mit Adam und Ro zu vergleichen. Es geht wesentlich körperbetonter und eindeutiger zu Sache, als bei Teil eins. Aber auch damit konnte ich gut leben. Ein allgemeines Problem, welches in einigen Rezensionen aufgegriffen wurde, sind die Protagonisten selbst. Dee macht es den Lesern nicht leicht, sie zu mögen. Männern gegenüber fast schon rücksichtslos, keine Gefühle zu zulassen, das sind nicht unbedingt die Attribute, die man an einem Charakter schätzt. Zwar weiß schon aus dem ersten Teil, dass Dee direkt und unverblümt sagt was sie denkt, doch als Leser anfänglich ohne wirkliche Emotionen auszukommen, macht die Identifikation mit der Protagonistin nicht leicht.
Joel ist dabei das Pendant in männlich und auch mir fiel es auf den ersten Seiten schwer in die Geschichte zu finden.
Dann jedoch konnten mich die Beiden überzeugen. Die Geschichte geht ganz tief ins Herz, man lernt viel über die Vergangenheit von Dee und Joel und es wird klar, warum sie sind wie sie nun einmal sind. Auch wenn ich mich weiterhin nicht mit ihnen identifizieren kann und möchte, hat mich auch der zweite Teil dieser Reihe voll überzeugt!



(Quelle: Klappentext, Cover: www.randomhouse.de)

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