Freitag, 26. Mai 2017

[Rezension] Ascheblüte - Kim Leopold




# Die Reihe #
How to be happy
Ascheblüte (vorher: Ascheregen)
Vergissmeinnicht

# von außen #

Klappentext:
Hast du schon mal drüber nachgedacht, was Glück eigentlich bedeutet?
Fast zwei Jahre ist es her, dass Ashton Parker vor seinen Gefühlen geflohen ist. Mittlerweile ist er Bestsellerautor, aber glücklich ist er trotzdem nicht. Als dann auch noch eine Praktikantin den Platz seiner Lektorin einnimmt und einen Folgeroman fordert, bucht er kurzerhand ein Ticket nach Irland, um ihr aus dem Weg zu gehen.
Camille Dubois bekommt die Chance ihres Lebens geboten: Sie soll den Bestsellerautor Ashton Parker zu einem neuen Buch überreden, um sich einen Platz im Lektorat zu sichern. Bald stellt sie fest, dass Parker ein Sturkopf ist und damit nicht nur ihrer beruflichen Karriere, sondern auch der Flucht aus ihrer privaten Hölle im Wege steht. Aber so schnell gibt sie nicht auf.

# von innen #

# erster Satz #
Pinselstrich für Pinselstrich verschwindet das Lila unter einem gedeckten Beige.

Achtung: Diese Rezension erhält Spoiler zum ersten Teil der „How to be happy“-Reihe „Liliennächte“.

Ash ist in Kanada gelandet. Nachdem ihn in New York nichts an Liebeskummer erwartete, flüchte er sich nach Toronto. Und das Leben meinte es zumindest in Kanada gut mit ihm: er konnte seine Geschichte, oder eher die Geschichte von Lilian und Rose, veröffentlichen und sein Erstlingswerk wurde zu einem internationalen Bestseller. Seitdem bleiben aber die Seiten leer und sein Verlag setzt ausgerechnet seine neue Lektorin, Camille, auf ihn an um ihm sein neustes – nicht existierendes – Manuskript abzuschwatzen. Was sie nicht weiß: es gibt nichts zu holen, weil er nichts schreiben kann. Und was er nicht weiß: für sie ist dies die letzte Chance. Sie behält den Job nur, wenn sie sein neustes Werk an Land holt. Und dieser Job ist der einzige Weg aus dem Schlamassel ihres Lebens.


Ich möchte schon nach der kurzen Beschreibung der Ausgangssituation zur Bewertung kommen, denn vom weiteren Verlauf sollte man sich selbst überraschen lassen. Und ja, Überraschungen gibt es!
In kürzester Zeit war „Aschenächte“ der dritte Roman von Kim Leopold, den ich lesen und kaum aus den Händen legen konnte.
Es war so ganz anders als „Liliennächte“. Eine melancholische Grundstimmung bestimmte dieses Buch. Sowohl Ash als auch Camille tragen viel Ballast mit sich herum und haben große Mauern um sich errichtet, sie sind verschlossen, möchten niemanden an sich heran lassen und mit ihren Problemen belasten. Doch dank der Perspektivwechsel zwischen den Zweien lernt man sie und ihre Gedankenwelt ganz individuell kennen. Ash habe ich schon in „Liliennächte“ in mein Herz geschlossen, aber nach „Ascheblüte“ ist er mein Favorit (#TeamAsh)! Und Camille, ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viele Frauen diese Probleme haben und zusätzlich vor all diesen Problemen des Alltags stehen. Ihre Entwicklung und ihr Mut haben mich positiv überrascht.
Auch dieser Teil verdient ganz klar die volle Punktzahl!



(Quelle: Klappentext, Cover: www.amrun-verlag.de)

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