Montag, 6. März 2017

[Rezension] Monument 14 - Die Flucht - Emmy Laybourne



# Die Reihe #
Monument 14
Die Flucht
Die Rettung
Jakes Geheimnis (e-short)

# von außen #

Klappentext:
In Zeiten der Finsternis bist du ganz auf dich allein gestellt

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der schüchterne Dean ist einer von ihnen. Als ein Teil der Gruppe aufbricht, um Hilfe zu holen, werden die anderen von Eindringlingen angegriffen. Plötzlich muss Dean über sich selbst hinauswachsen. Kann er sich und die anderen beschützen – nicht zuletzt Astrid, in die er schon lange heimlich verliebt ist?

# von innen #

# erster Satz #
An denjenigen, der diesen Brief findet:
Ich hätte da eine Matheaufgabe für Sie.

Schon 12 Tage sitzen die Jugendlichen nun im Greenway Supermarkt fest. Ihre Welt gibt es so nicht mehr. Der Notstand ist ausgebrochen und niemand ist seines Lebens mehr sicher. Viele Gefahren lauern vor den sicheren Türen des Supermarktes und das Giftgas ist nur ein geringer Teil davon. Doch bleibt ihnen keine andere Wahl. Ein Teil von ihnen muss raus und versuchen den Denver Airport zu erreichen. XX ist schwer verletzt und dort soll es auch ärztliche Hilfe und Schutz für die Überlebenden geben. Zusätzlich treibt die Hoffnung dort ihre Eltern zu finden die Jugendlichen zu diesem Schritt.
Doch müssen sie sich aufteilen. Diejenigen, die in blinde Raserei geraten sobald sie dem Gas ausgeliefert sind, verbleiben in der Sicherheit des Greenway. Und so müssen sich die Brüder Dean und Alex trennen. Dean verbleibt im Supermarkt und Alex möchte die Rettungsmission begleiten.

# Zitat #
Ich weiß, warum er rausgegangen ist. Er wollten den Helden spielen. Den großen Kundschafter auf seiner großen, bescheuerten Mission.“

Nach einiger Zeit habe ich zum zweiten Teil der Monument 14-Trilogie gegriffen.
Der Einstieg wird dem Leser leicht gemacht. Es gibt eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse und auch zwischendurch wird einiges erneut erläutert. Damit die Geschehnisse von beiden Gruppen erzählt werden können, wechselt die Perspektive zwischen den Brüdern Dean (Greenway Gruppe) und Alex (Rettungsgruppe). Die Kapitel sind benannt nach den vergangenen Tagen seit dem Tsunami (Dean) und den noch fehlenden Kilometern bis zum Denver Airport (Alex). So wird die Spannung zusätzlich angeheizt. Die Gedanken: warum schafft die Gruppe nur einen Kilometer?! Oder: was passiert denn noch alles an diesem einen Tag? begleiten den Leser.
Monument 14 – Die Flucht konnte mich aber nicht vollständig überzeugen. Das Buch lässt sich leicht und sehr flüssig in wenigen Stunden durchlesen und fordert den Kopf nur wenig. Aber das Ende war für mich ein wenig überstürzt (jedoch auch spannend! Keine Frage!) und wirkte gehetzt. Dafür gab es zwischenzeitlich einige Seiten, die das Geschehen nur in die Länge zogen. Deshalb auch nicht die volle Punktzahl. Auch wenn es noch den letzten Teil der Trilogie gibt, sehe ich für mich aktuell keinen Grund diesen noch zu lesen. Für mich hat Monument 14 – Die Flucht einen guten Abschluss gefunden.



(Quelle: Klappentext, Cover: www.randomhouse.de)

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