Samstag, 8. August 2015

Noah - Sebastian Fitzek

Noah
von Sebastian Fitzek
558 Seiten

Gebundene Ausgabe: 19,99 €
Taschenbuch: 9,99 €
E-Book: 8,49 €
(Stand: 25.07.2015)






# Der Autor #
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. "Therapie", erschienen 2006, war sein erstes Werk - und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie - und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender "Mailoholic" ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.
(Quelle: amazon.de)


# von außen #

# Cover #
Das Cover ist sicher schon jedem Bücherverrückten begegnet. Ich habe die gebundene Ausgabe und die hat noch ein kleines Schmankerl für den Leser...die Hand leuchtet im Dunkeln....spooooky...also nach dem abendlichen Lesen im Bett nicht vergessen, das Buch umzudrehen :D

# Klappentext #
Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.


# von innen #

# erster Satz #
Alicia wurde von der Stille geweckt.

# Inhalt #
Noah, so wird er genannt, aber ist es sein echter Name? Noah weiß es nicht, denn er kann sich nicht an sein Leben vor dem Aufwachen an den U-Bahn Schienen in Berlin erinnern. Oscar, ein Mann, der seit Jahren auf den Straßen und im Untergrund Berlins lebt, hat Noah gefunden und sich um ihn gekümmert. Nun hilft er ihm in Berlin zurecht zu kommen. Sie streifen gemeinsam durch die winterliche Großstadt auf der Suche nach Noahs Erinnerungen um dem Geheimnis der Herkunft Noahs ein wenig näher zu kommen.
Eine alte Zeitung sollte das Nachtlager in einer U-Bahn-Station zumindest ein wenig angenehmer machen, doch war es am Ende ein Bild in dieser Zeitung, welches zum ersten Mal Erinnungsfetzen in Noah hervorbrachte: Gesucht wird der Maler eines Kunstwerkes, welches anonym an eine amerikanische Zeitungsredaktion geschickt wurde. Dem Künstler winken 1 Million Dollar. Und Noah glaubt, dass er dieser unbekannte Künstler ist.
Nach dem Anruf in der Redaktion werden Noah und Oscar in das 5-Sterne-Hotel „Adlon“ am Brandenburger Tor einquartiert. Dort scheint man Noah zu kennen und man führt ihn in „seine“ Suite. Dort erwartet ihn ein weiterer Flashback: Blut auf dem Teppich und ein toter Mann. Und die Jagd nach Noahs Identität beginnt...

# Zitat #
Es war Februar in Berlin, und der Winter tat das, was er am besten konnte: Er hatte sein Windmesser aufgeklappt und schnitt sich durch alles, was sich ihm in den Weg stellte: Kleider, Haut, Seelen.

# mein Eindruck #
Lange habe ich mich nicht an Noah getraut – zu oft habe ich gehört, dass es ein völlig anderer Fitzek wäre und eigentlich mag ich ja den „normalen“ Fitzek sehr gerne. Jetzt muss ich sagen: ich war dumm und ich bereue es, dass ich Noah erst jetzt gelesen habe. Ja, es ist ein anderer Fitzek, aber es ist – wie immer – ein verdammt guter Fitzek.
Die Geschichte ist brillant erzählt und man hat keine Pause zum Verschnaufen. Als ich bei etwa einem Drittel angelangt war, habe ich mich gefragt, was da noch alles kommen soll, denn es geht von Anfang an heiß her.
Besonders hat mir die Entwicklung der Charaktere gefallen. Noah, der nach und nach sein Ich entdeckt und auch die vielen Nebencharaktere, die ihre Stärken im Laufe dieses rasanten Thrillers entdecken und mit Noah versuchen – ja tatsächlich – die Menschheit zu retten!
Ein (Wirtschafts-)Thriller, der zum Nachdenken anregt. Ich brauchte (das kommt selten vor) einige Tage, um Noah richtig zu verdauen und zu verarbeiten. Denn das eigentliche Thema geht uns alle etwas an und es soll auch zum Umdenken bewegen. Worum es geht? Das kann ich doch nicht verraten: Spoiler ^^
Da hilft nur: selbst lesen und Noah helfen sich selbst zu finden.


Kommentare:

  1. Hi Eva,

    eine tolle Rezi und ich habe Noah auch nur so verschlungen und fand es richtig genial. Ich freue mich schon auf sein neues Buch "Das Joshua Projekt", welches im Oktober erscheint.

    Fitzek schreibt einfach genial.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Hallo Uwe :)

      Vielen Dank für deine lieben Worte :)

      Seit dem Seelenbrecher bin ich auch ein großer Fitzek-Fan :) Allerdings fehlen mir auch noch einige Thriller von ihm :) "Das Joshua Projekt" erwarte ich auch schon sehnsüchtig :) Da ich einen Tag nach der VÖ Geburtstag habe, wird es auf meinem Wunschzettel stehen ^^

      Liebe Grüße und ein schönes Rest-Wochenende
      Eva

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  2. Das ist ja mal ein "lustiger" Blog! Da bin ich doch gleich mal Leserin geworden! LG Verena von Books-and-cats

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    1. Hallo Verena und danke für das Kompliment :D

      vllt magst du mir noch einen Link von deinem Blog da lassen?

      Liebe Grüße
      Eva

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  3. Hey Evil <3

    Man liest richtig wie begeistert du von Noah bist. Sehr schön. Hätte ich ihn nicht schon gelesen, wäre er auf meiner Wunschliste gelandet. Wahrscheinlich hätte ich ihn aber auch ne ganze Weile vor mich hingeschoben :D

    Du hast recht. Ein normaler Fitzek ist es nicht. Dafür nicht weniger gut. Ich muss auch mal den anderen Fitzek kennenlernen :)

    Lg Sassi <3

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